Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
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101
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roi

Germain en Laye flüchtete. Diese Fluchtwar so übereilt, daß die Prinzen, und dievornehmsten Personen des Hofes, an ihremZufluchtsorte kein Hausgcräthc fanden, dkißnur zwei» kleine Betten, für den König undseine Mutter, vorhanden waren, daß dieHerzogin von Orleans, und andere Damen,auf dem Stroh schliefen. Es fehlte an demNothwendigsten; es fehlte unter andern sosehr am Holze, daß die Tochter der nachFrankreich gcflüchketcn Königin von England,um nicht zu erfrieren, den ganzen Tag imBette blieb, daß man die Kammerpagcnverabschieden mußte. Dennoch war diesertraurige Aufenthalt der Königin doch wenigerunerträglich, als das, waS sie zu Parisumgab, wo man ihr laut den Vorwurfmachte, daß sie der Freundschaft für denCardinal den Staat aufopfere; wo man sieselten ohne ein Schimpfwort, und gewöhnlichnur die Frau Anna, neunte; wo man ihrenUmgang mit Mazarini, in Gassenliedcrn,in einem zwcydcutigcn Lichte darstellte.

Indessen wünschte doch das Parlamenteinen offenbaren Krieg mit dem Hofe zu

ver?