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vermindert werden müsse. Schon WilhelmsVater, Friedrich Heinrich, war, dieses Punk-tes wegen, mit der Provinz Holland in Un-einigkeit gerathen; aber Alter und körperlicheSchwachheiten machten seinen Widersprich we-niger wirksam. Desto kräftiger zeigte ihnsein Sohn Wilhelm.
Wilhelm wünschte daher die Fortsetzungdes Krieges, dessen Ende Holland, eben dergurcn Sraatswirthschaft wegen, eifrig beför-derte. Wilhelm und Holland hatten über-haupt ein verschiedenes Interesse. Hollandneigte sich mehr auf die Seite des englischenParlaments, während daß Wiihelm, alsKarls II Schwager, das stuartische Hauswieder hergestellt zu sehen wünschte. Dasverschiedene Interesse des Prinzen und derProvinz Holland zeigte sich aber vornehmlichbey den Veränderungen, welche die letztrebey der Landarmee durchgesetzt wissen wollte.Diese bestand zur Zeit des wcstphalischenFriedens, ausser der Leibgarde, aus 12 Re-gimentern Reiterey, und zo RegimenternFußvolk. Diesen war Holland allein überz,6ao,O0O Gulden schuldig. Man trug daher
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