Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
24
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Solms, leiten ließ. Seine Staatsämterwaren schon seit 16 Iahren, seinem SohneWilhelm II zugesichert, der (seit 1641) mitder Prinzessin Marie, der Schwester Karls IIvon Großbritannien, vermahlt war. Wil-helm II hatte mehr den mütterlichen, alsden vaterlichen Geist, geerbt. König derNiederlande zu werden, war ein Gedanke,dessen Ausführimg seinen Kovf nicht unwahr-scheinlich bcschaffrigte. Die Ausführung die-ses Gedankens konnte ihm die Liebe des ge-meinen Volkes, das von jeher den Fürstenaus dem Hause Oranien sehr gewogen war,konnte ihm die Unterstützung der Armee, dieunter seinem Befehle stand, als eine nichtsehr schwere Unternehmung darstellen. Eineansehnliche Landarmee hatte daher für einenPrinzen von Oranien, der den General-Ca-pitain vorstellte, eine sehr anziehende Wich-tigkeit. Aber die Stande der Provinzen,und besonders die Stände des machtigernHollands, die, als gute Kaufleute, Gewinnund Verlust sehr genau berechneten, warender Meynung, daß, nach Endigung des Land-krieges, die Landarmee, deren Unterhaltung«ine beträchtliche Schuldenlast bewirkt hatte,

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