freylich nicht bey dem Besitze von Brasilienbehaupten.
Doch die Niederlassungen in Ostindien,und vornehmlich auf den suuoischcn und mo-lnkkischen Inseln, gaben den niederländischenEtaatskräften schon eine hinlängliche Be-sehässtigung. Die ostindische Compagnie, dieihre Unternehmungen mit thätigem Eifer be-trieb, sehte sich nicht nur auf der Insel Cey-lon fest, sondern nahm auch den Portugie-sen alle ihre Besitzungen auf den KüstenMalabar nnd Coromandel weg. Durch siewurde jetzt Europa mit Baumwolle, Zuckerund Gewürzen versehen. Die Holländer,die sich mit einem mäßigen Vortheile begnüg-ten, fanden überall bereitwillige Abnehmerihrer Waaren.
Ein Theil des Reichthums, den sie sichdadurch erwarben, mußte auf den Krieg ver-wendet werden, den sie gegen Spanien führ-ten. Friedrich Heinrich, ein eben so großerFeldherr als sein Bruder Moritz, aber mehrein Liebling des Volkes, setzte den Krieggegen die ehemahligen Oberherren des Lan-des