2l>I
meiner Seele hervorzubringen. Seitdem ich gc-lernet habeh mich mit Leichtigkeit durch denGlauben mit Gott zu vereinigen, dalte ich michin allen Gelegenheiten, und bey jedem Bedürf-nisse nur an Ihn, und schöpfe aus dieser un-endlichen Quelle alle Gnaden, die ich bedarf,auf eine einfältige, innige und geistige Weise.
123. P. Wo sind sie gegenwärtig?
M. Ich bin da, wo ich vor fünfzehnJahren gewesen bin.
P. Wo waren sie damals?
M. Ich war in Gott verloren.
Jesus sey unser Licht und Leben.
Uebergabe an Gott.
1.
Ä^un, so will ich denn mein Leben,Völlig meinem Gott ergeben;Nun, wohlan, es ist geschehn!
Sund, ich will von dir nichts hören,Welt, ich will von dir mich kehre»,Ohne je zurück zu sehn.
2.
Ich will nun mein Herz verschließen.Und hinforr nicht mehr genießen,Was die Kreatur anbeut.
Weg, du kurzes Schcinvergniigen,Du sollst mich nicht mehr betrügen;Deine Lust bringt Last und Leid.