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der Schönheit und Größe Gottes zu sättigen.Diese Pforte ist allzeit und überall für sie offen,darum sind ihr Ort und Wohnung gleichgültig,weil sie sich erheben und in Gott wohnen kann.
11. Eine Seele, die so unaufhörlich nur inder Gottheit wohnen will, verläßt deßwegen dieMenschheit Jesu Christi nicht. Sie wohnt ineinen,, wie in dem andern. Wer den Vaterschaut, schaut auch den einigen Sohn, denn derVater ist ganz in seinem Sohne, und der Sohnganz im Vater. So ist die Gottheit in derMenschheit, und die Menschheit in der Gottheit.Ob die Seele gleich bisweilen von einem zumandern geht, so geht sie doch nicht anS dem Ei-tlen aus, wenn sie in den andern eingeht, weilsie allzeit den einen im ander» findet.
12. Unaussprechlich ist der süße Genuß, unddas Gefühl des Friedens in Gott. Ach! könnteich allen Menschen die Herrlichkeiten und Barm-herzigkeiten meines Gottes bekannt machen, dereinen so elenden Sünder mit solcher Liebe be-handelt! Ach! wie blind sind die Menschen, dienicht erkennen, daß sie kein anders Vaterland,als die Gottheit haben! Ihr uncrkenntlichenKreaturen, wohin geht ihr? Ich einmal eile nachmeiner Heimat! O wie groß, wie wunderschönund herrlich, ewig und unbegreiflich ist meineHeimat! welche Freude für mich, daß meineHeimat so ist, wie sie ist! Jsts möglich, meinGott! daß Du meine Heimat bist? — ach,warum eilen wir nicht ans der Verwirrungund den, Getümmel der Kreaturen, in denen