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endlich, weil aber die Seele diese? UebcrflusscSnicht fäl?ig ist, fallen ihr nur bisweilen einigeBrosamen von dieser göttlichen Tafel zu. ^
5. Ein inniger Mensch öffnet sein Herzallein Gott, und" verschließet cS allen Kreaturen.(Hohel, ä, 12.) Er beschaut oft das Inwen-dige unsers Herrn Jesu Christi; er betet an,liebet und bewundert die Fülle der göttlichenFreuden. Es ist ihm, als spräche man zu ihm:wenn dn deinen ältesten Bruder, diesen, eingc-bornen Sohne in seinem Lebens- und LeidcnS-sinne ganz gleichförmig wärest, so würde deinInwendiges, wie das Seine von eben denselbenFreuden angefüllt seyn. Gleichw ie dicLeide nChristi in uns übcrschwänglich sind, alsoist auch durch Christum unserTrvst über-schwänglich, konnte Paulus sagen. 2Kor. 1,5.
6. Ein inniger Mensch bewahrt sich immer,so viel er kann, in sich selbst versammelt,frei von aller unordentlichen Neigung; deßwegenkann er sich immer leicht über sich selbst erheben,und zu Gott kehren, und in großer Ruhe Gottgenießen. Darum sagt KempiS: Wenn duden äußern Trost verschmähest, wirst duden innern erlangen. Wir müssen uns indiesem Leben beständig im Sterben an allenDingen üben; denn der Genuß der Kreaturenhat so viele Gewalt über uns, daß er uns leichtvon Gott abzieht. Die Treue entfernt sich da-von, so viel möglich: und schlägt allen Genußaus, der nicht von Gott ist. Nur unser Ver-derben und die Gewohnheit, unsere Freude in.Vergänglichen zu suchen, inachen uns die Ab-tödtung so beschwerlich, und zum Kreuze. Aber