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Z. Der Antheil meiner Seele, die ganz fürGott seyn will, ist Gott allein. Der ist jagenug für sie; was will sie mehr? Laß dir dieschönsten Taae deiner Jahre, die schönsten Stun»den deiner Tage nicht rauben, welche dir nurgegeben sind, dich mit Gott allein zu beschäfti-gen, mit dem Einen Nothwendigen — und ver-schwende sie also nicht mit unnützen Reden, Ei-telkeiten, Thorheiten und Schwachheiten, womitdie Menschen gewöhnlich ihr Leben zubringen.Ei» einziges Viertelstündchen des göttlichenLebens ist besser, als viele Jahrhunderte desmenschlichen Lebens.
6. Die Welt, welche nicht weiß, was essey, in Gott verborgen leben, und welche denkt,man sey unnütz, wenn man sich nicht immermit Geschäften schleppt, möchte uns immer gerneheraustreiben, und viel zu thun geben. Geschäf-tig seyn ist gut, wenn man nichts besseres weiß;das beste ist aber doch mit Gott beschäftigt seyn.Wenn man mich über ein Geschäft zur Redestellt, das ich vergessen habe, und das man vonmir erwartete; oder wenn ich nicht in eine Ge-sellschaft gekommen bin, und man fragt mich,warum? so sage ich nur: ich bin von einer an-dern Gesellschaft gehindert worden, — oder ichwar daheim, sclro? moi) nnd hatte wichtigeGeschäfte. So muß man die Welt täuschen,damit man ihrer los werde, ohne ihr sein Ge-heimniß zu entdecken. Wie kann man sagen,daß man kein Geschäft habe, da man mit demgroßen Geschäfte sich mit Gott zu vereinigen,und in seinem Innern zu wirken, nie fertigwird. Man sollte sagen: ich habe viele Ge-