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Lasset linS verbergen in die höchst weise Thor-beit des Kreuzes, so werden wir mit unsermSchifflein vom Lande kommen, und u»S imSehooße des höchsten Gutes, der heiligen Liebeverborgen finden- Können wir es denn ansehen,wie Jesus vor uns her wandelt, durch Kreuz,Demüthigungen und Armuth, und unS so lieb-reich einladet: Folge Mir nach! Der Weltkann man eS verzeihen, sie hat kein Licht- Aberwas für eine Entschuldigung haben wir, wennwir Ihm nicht brünstiglich nachfolgen?
8. Es muß mir eine Gnade seyn, wenn ichfür einen Narren, und für den VerachtungS-würdigsten gehalten werde- oder gar das Lebe»darüber verliere, daß ich Gott getreu, und allenfeinen Gnadenzügen genau folge- Was kannich besseres thun, als in der Treue gegen Gottleben und sterben?— So du willst vollkommenseyn, sage vollkommen ab, allen:, was nichtGott ist, vorzüglich dir selbst. Wenn du Gottfinden willst, suche dich selbst nicht, und ziele nieauf deine», auch geistlichen Nutzen, sondern aufGottes Ehre.
9. Nun wohlan denn, mein Gott! fetzt willich ganz Dein seyn, ja ich will es mit einem sovölligen und wohlbedachten, entschlossenen Willen,daß ich von deiner Barmherzigkeit hoffe, es bleibedabei. Du dringest mich durch deine süßenZüge! ich bin gewonnen durch deine Reizungen,o Du unendliche Schönheit! ich kann nicht wi-derstehen- (Jcr. 2V, 7-) Ich übergebe mich!Allen Kreaturen gebe ich nun den Scheidebrief,um nichts zu wollen, als nur Dich in Zeit undEwigkeit! Denn was habe ich außer Dir im