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unterwerfen, um es von ollen Feinden zu reini-gen, und in Frieden darin herrschen zu können;(denn das Reich GottcS in uns ist zuerstGerechtigkeit, und dann Friede undFreude im heiligen Geiste) dann richtetEr erst seine Polizei- und Ncichsgeschc auf, undüberzeugt die Seele dasi arm seyn mit Jesu —der wahre Reichthum, Verachtung — wahreEhre, Leiden mit Ihm — das wahre Wohlseyn,kurz, dasi nichts köstlichers und herrlicher? sey,als Jesu in allem gleichförmig seyiu
7. Wenn wir aushören uns selbst abzuster-ben, und uns zu kreuzigeu so hören wir aufChristen zu seyn, und sterben dem Christenthumeab, weil wir dessen Geist und Wesen verlieren,welches darin bestehch dasi man sich selbstverläugne, sein Kreuz auf sich nehme,und Jesu nachfolge. Wir sollen keinenTheil mehr haben wollen an dieser Erde, undnach nichts anders trachten, als wornach JesuSChristus trachtete, — zu leiden, und sterbend amKreuze den Willen seines Vaters zu vollbringen.(Phil. 2, 4. 5. Kolos. 3, k. 2. Hebr. 12, 2. 3.)Petrus nennt die Christen ein heiliges Volk,ein königliches Priester thu m, als welchein ihren Gedanken und Betragen ganz verschie-den sind von der Welt, und nur Gott Opferbringen zum süßen Gerüche; und das geschiehtdurch ein gekreuzigtes Leben mitChristo,welches ein immerwährendes Opfer ist. Gal.2, 20.)
O Du unendliche Quelle aller Gnaden, Dugöttlicher Geist! Du weißt, wie gern ich diesesLeben führen möchte, um ganz des Herrn Jesu