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wieder in meine natürliche Ohnmacht herab;denn ich bin ein eitles Nichts, — ja die Ohn-macht selbst.
II.
Von der Herrlichkeit, und den verschie-denen Stufen des wahren Christcnlcbcns.
1. O dn schöne und große christliche Reli-gion! wie wnndcrbarlich. wie unaussprechlich bistdn! wie nnbebannt den Menschenkindern, die mirnach dem Fleische leben! (Fleisch nnd Blnt kanndas Reich Gottes nicht erben.) Wie strafwür-dig wäre meine Seele, wenn sie »ach der Na-tnr, nnd nicht nach der Weise Jesn Christilebte! Allein das Geschöpf vermag es nicht, alsnnr allein dnrch die Gnade eben dieses JesusChristus. Von Ihm allein musi man dieß erwar-ten und hoffen.
2. Ich muß die Grundregeln des geist-lichen Lebens so hoch achten, als Jesum Chri-stum selbst, der sie gemacht nnd gegeben hat.Seine göttliche Weisheit, und unendliche Herr-lichkeit sind darin enthalten. (Wer mein Worthält, der ist'S, der Mich liebet. — Wersagt, er liebe Gott, und hält seine Ge-bote nicht u. s. w.) Wer die Armuth, Ver^achtnng und das Leiden nicht liebet nnd hocl>schäht, hat auch keine Hochachtung der WeisheitJesu. Die thierischen Menschen, die von ihrerSinnen, und die Vernünftigen, die vonihrer Wcltklngheit regirt werden, kennen dieHern-liehkeit dieses Lebens nicht. Die Gläubigen mir