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Das verborgene Leben mit Christo in Gott : aus den Schriften Johann von Bernieres-Louvigni gesammelt ... [v. G. Tst]
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alleS dessen, was die Welt am meiste» liebt,und »ur der Natur das angenehmste ist. 4) Michzu hüte», die Gründe der bestochenen Vernunftanzuhören, die genug vorzuwenden weiss den Lei-den und der Verachtung auszuweichen. Match.16, 22. Die Sinnlichkeit macht uns viele Hin-dernisse, aber die von ihr bestrchene Vernunftnoch viel mehr, und wir lassen u»S nicht seltenvon ihr verführen. Völlige Uebergabc a» dieLeitung der Gnade, und grosse Liebe zur Thor-heit deö KrcuzeS ist das einzige Hilfsmittel da-für. 1 Kor. 1, 18.

Was habe ich im Himmel? und neben Dirhabe ich keine Lust an Etwas auf Erden, DuGott meines Herzens! Sollten denn die Ge-schöpfe dieß Herz von Dir theilen, da es dochganz Dein ist? Wenn ich zu viel Liebe hätte,möchte diesi angehen; da ich aber unendlich we-niger habe, als ich bedarf, und Du verdienst, sofordere Mir kein Geschöpf das mindeste Theil-chcn davon!

XIII.

Gotttö Kinder lassen sich von GottesGeist leiren.

Wir müssen dem Zuge des Vaters folgen,und uns nicht mit gesetzlichem Zwange auf diese,oder jene Uebungen einschränken, wenn Gottuns zu etwas anderem ruft, der steh an unserVornehmen nicht bindet: wo der Geist desHerrn ist, da ist Freiheit. 2 Kor. 5, 17.Man mufi rudern, aber nicht gegen den Wind.