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freuen, noch an meiner klnvollkommenheit be-trüben kann. Gott ist in mir Alles, unddas ist mir genug. Gott ist so eifersüchtig,daß Er es nicht leiden kann, wenn man etwasnebe» Ihm liebet. — Er ist ja aber auchder einzig Liebenswürdigste.
Meine Seele ist durchdrungen von einemsehr großen Verlangen, sich loszumachen vonallen Geschöpfen. — Mein vornehmstes Werkist, mit Gott vereinigt, und beschäftigt zu seyn;außerdem soll ich weder etwas reden, noch den-ken, als nur von den kleinen Geschäften, dieGott von mir haben will. So muß ich michenthalten von einer großen Menge übcrflüßigcrGedanken, Reden und Beschäftigungen, die füreine mit Gott vereinigte Seele nichts taugen.Ost sage ich: Laß uns gehen, nicineSeele!an unser einziges Geschäft, und allesUebrigc lassen, das zu nichts taugt,als nur uns von Gott abzuziehen.
Diese Lebensart kömmt natürlich den Men-schen verächtlich vor, die nur das Aeusierc lie-ben. 1 Kor. 1k>, 18. Man wird ein Narrvor dieser Welt. Man weiß viele Dinge nicht,inan gefällt vielen nicht, die sich nur mit denunnützen Dinge» abspeisen — Man disputirtnicht über die neuen Meinungen und Lehren.Man redet mit Niemanden von Dingen, dieeinen nichts angehen; — man weiß nichts undkann nichts, als lieben.
Die völlige Ucbcrlassung an Gott kann nurdurch gänzliche Ertödtung aller Auklcbungans Jrrdische, aller Lust und aller Unvollkom-menheit ausgeübt, und in uns herrschend wer-