hänglichkeit an die Geschöpft hat, der verlangtnach nichts, als nach dein Schöpfer, von demer weih, daß Er Alles ist, und dafi man Ihnüberall haben taun. Jeder Ort ist Ihm gleich-gültig.
Wen die Abwesenheit eines Freundes betrübt,der erkennt nicht, der hat das Licht nicht, dasider große Freund beständig bei uns sei. ES isteben so viel, als wenn er zn Gott sagte: Duallein bist mir nicht genug. Damit wiralso der Gegenwart Gottes in uns nicht un-recht thun, wolleii wir uns losmachen von allerKreatur, — gerne ihre Gegenwart, ja selbst ihrAndenken verliere». Wir" können Gott nichtvöllig besitzen und genießen, als in der Ver-lier» ng aller Geschöpft. Gott macht unsoft selbst alle Geschöpft bitter durch allerlei Ver-lust, Krankheiten, durch schlechten Fortgang un-serer Sachen, durch Verlassenheit der Freundein der Noth, durch Entziehung der empfindlichenGnade u. s. w.
Wir verstehen Ihn gewöhnlich nicht, und er-kennen seine liebenswürdigen Absichten nicht,wir setzen uns aus allen Kräften dagegen, alsgegen das größte Elend, da cS doch Mittel undWege sind, Gott wahrhaft zu finden, der alle-zeit denen am nächsten, am gegenwärtigstensich beweiset, die von allen Geschöpfen die ver-lassensten und entferntesten sind.
^ Eine Seele, die sich mit keinem Geschöpfebesaßet, in kein Geschäft sich einläßt, als wozusie der Wille und die Ordnung Gottes treibt,verliert an der innerlichen Aufmerksamkeit nichts.Sie kann leicht wieder zu Gott zurückkehren,