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ßcrte seinen neuen Staat durch einen Theilvon Earnatik. So hatte die Lage seines Gelbiethes in den Gebirgen von Concan, einemTheile der unersteiglichen Ghauts, die Eiferlsncht und Uneinigkeit zwischen den gegen ihnausgeschickten Feldherren, und die reiche Beute,die zu seinen Fahnen lockte, aus einem unbecdeutenden Vasallen des Reichs Visapur, denStifter eines mächtigen Staates gemacht. SeinNachfolger Sambagi (1680) zwar tapfer, aberdem Genusse des Weins und der Liebe zu lcildenschaftlich ergeben, hatte (1689) das Unglück,in die Hände der kaiserlichen Feldherren zu ge»rathen, und hingerichtet zu werden. AuchSambagi's Sohn Sahu war einige Zeit einGefangner des Aurungzcbe. Dennoch bliebendie Maratten so mächtig, daß sie eine Calvallerie von 176,000 Mann nicht bezwingenkonnte, und daß Aurungzcbe dem Maharajcrden vierten Theil aller Einkünfte von Dekanzugestehen mußte.
Aurungzsbe, der die Maratten nicht belzwingen konnte, eroberte mit desto größerm, Glück (1686) die Reiche von Visapur und Gollconda, deren Sultane in seiner Gefangenschaftstarben. Carnatik, Mpsorc, und andre Länsder, die den Sultanen von Visapur und Gollconda unterworfen gewesen waren, mußtendem Kaiser gleichfalls huldigen. Das Gcbicchdesselben erstreckte sich nun bis über den Cav«ry in Mysore. Aurungzcbe hatte aber auchZeit, seine Eroberungen zu befestigen. Er starb(1707) 90 Jahre alt.