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Maratten herkommen. Diese, die erst demSultan von Dekan, und hernach den Rajahsvon Visapur gehorchten, und unter ihren Ar-meen als leichte Reiter fochten, die, von derdritten Taste der Hindu's, von der Casio derHandwerker und Bauern, unter mehrern Für-sten und Anführern lebten, diese vereinigteSevagi in einem Staate. Aus der Taste derSchetericS (der Kricgercaste) der Hindu's, warer der Urenkel des Bang Singö, der von sei-ner Taste verbannt wurde, weil er sich mit derTochter eines Zimmermanns verheyrathet hatte.Er zeichnete sich als Anführer der Maratten,im Dienste des Sultans von Visapur, aus,und erwarb sich Besitzungen in der Gegend vonPunah. Der älteste Sshn'Maloji ucnntesich schon einen Marattenfürsten. Der EnkelSchaji zeugte den Urenkel Sevagi (geb. 1628).Dieser, den sein Ehrgcitz und sein Unterneh-mungsgeist zum Eroberer machte, bemächtigtesich des Reichs Visapur, dessen Vasall er war,und der Hauptfestung Scrtcrah. Anrungzebe,den er beleidigt hatte, ließ ihm Punah weg-nehmen. Dafür plünderte er (1664) die reicheHandelsstadt Suratte drey Tage lang; an denGütern der Europäer, die Kanonen hatten,vergriff er sich aber nicht; auch schloß er mitihnen Handelsverträge, die ihnen seine Hafenöffneten. Ein Heer, welches Auruugzebe gegenihn anrücken ließ, setzte ihn zwar in Verlegen-heit, konnte ihn aber doch nicht überwältigen.Er erhob sich vielmehr, (1674) mn allen Feyer-Zichkeiten, zum Beherrscher der Maratten,zum Mah ^raja oder Großfürsten; er vergrö-ßerte