Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
365
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das, was ihm sein ansehnlicher Kriegsstaatkostete, wieder an andern Dingen zn erspatren. Er ersparte es besonders an seinemHofstaate. Von allen Oberhofbeamten hielter zuletzt nur einen Obecstallmeistcr, undeinen Obcrjägermcistcr. Für seinen Stall,seine Kellcrey, für die Besoldung und Klei?dung seiner Hofbcdienten, bestimmte er mvtnalhlich nicht mehr, als 4000 Thaler. Aberer hielt täglich auch nur Eine Mahlzeit, undzwar von Hausmannskost. Seine Gemahlin,der jährlich 8o,ood Thaler angewiesen waren,mußte davon ihre und ihrer Kinder Kleiderund Wäsche, ja auch Pulver und Bley zurJagd, besorgen. Sie, und jede von ihrenTöchtern, erhielten von ihm jährlich nichtmehr, als ein Winterkleid. Für einen sosparsamen König war es möglich, von siebenMillionen Thaler jährlicher Einkünfte, auchnoch einen Schatz von 8,700,000 Thaler zusammeln.

Eben dieser König leistete aber auch seinenübrigen Negentcnpflichten volle Gnügc. Ganzvorzüglich ließ er sich den Anbau der wüstenPlatze in den Städten angelegen seyn. Der

Bau