Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
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360
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Friedrich Wilhelm I kannte kein größeresGlück,, als die Beschäftigung mit den Softdaten. Daher schaffte er sich nicht nur viele,sondern auch recht geübte Kriegsleute an.Schon in den ersten zwey Jahren seiner Re-gierung warb er sechs neue Regimenter an.Da der preussische Staat, als er dessen Ne-gicrung übernahm, nicht mehr als 1,620,000Menschen enthielt, so mußte er, um einegrößere Armee zu schassen, zu auslandischenWerbungen seine Zuflucht nehmen, und mantraf seit dieser Zeit fast in allen Reichsstäd-ten preussische Werber an. Für die inländi-schen Necruten ordnete Friedrich Wilhelmdas Cantonssystem an. Der König August IIvermehrte sein Kriegsvolk (1718) durch einganzes Dragoner-Regiment, das er ihm fürzwölf große Gefäße von japanischem Porzel-lan überließ. Im Jahr 1721 zählte seineArmee schon 5i,zii Köpfe, und bey seinemTode war sie bis auf 72,000 Mann ange-wachsen, die ans 72 Batallionen und 111Schwadronen bestanden. Unter diesen zeich-nete sich sein Leibrcgimcnt von lauter ausser-ordentlich großen Leuten aus, deren Anblickihm ein entzückendes Vergnügen gewährte.

Dieß