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15 (1805)
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aus einer üblichen Familie in Poitou, kennen,und fand sie so äusserst liebenswürdig, daß«r, über daS Mißverhältnis; des Standessich hinaussetzend, sie zu seiner Gemahlinwählte. Die einzige Frucht dieser Ehe wareine Tochter, Sophie Dorothee. Diesewurde an dem Hofe ihres Vaters, wo, wieeinst ein witziger Franzose sich äusserte, derHerzog der einzige Fremde, das heißt, dereinzige Deutsche war, nach französischenGrundsätzen erzogen. Die muntre, frohsin-nigc, aber auch ausserordentlich reitzbare,mit einem umvidersetzlichcn Hange zur Spöt-tercy begabte Prinzessin, fand, zur Bestie-digung dieses Hanges, an dem steifen Hofevon Hannover mehr als zu viele Gelegen-heit. Sie mußte nehmlich, um den politi-schen Absichten ihrer Eltern Gnüge zu lei-sten, den Kurprinzen Georg Ludwig, dennachmahligen König Georg I, heyrathcn.Dessen Vater, der Kurfürst Ernst August,ein schwacher, argwöhnischer, heftiger Fürst,hatte an der Sophie, der Tochter der Eli-sabeth , der Gemahlin des unglücklichenFriedrichs V, eine Ehegenossin, die das,was ihm fehlte, durch ihre Kenntnisse und

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