Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
219
Einzelbild herunterladen
 

verminderte die Staatsschuld um 7 Millionneu, und die Interessen bis auf die Hälfte.

Georg I, dessen Negierung er so wohl-thätig machte, hatte zwar keine glänzendenTalente, keine heroischen Tugenden; aber erverrieth auch keinen auffallenden Mangel anVerstand und Einsichten, und er kann imGanzen betrachtet immer für einen der klüg-sten und glücklichsten Fürsten seiner Zeit be-trachtet werden.

Nicht lange vor ihm (1726 Nov.) starbseine Gemahlin, die sogenannte Prinzessinvon Ahlen, die Mutter Georgs II. IhreGeschichte ist eben so anziehend, als traurig.Das braunschweigische Fürstenhaus theilte sich,in der zweyten Hälfte des i7tcn Jahrhunderts,in die beyden Hauptlinicn zu Zelle und Han-nover, welche Georg Wilhelm und Ernst Au-gust stifteten. Der letztre war derjenige, derseinem Hause die Kurwürde verschaffte. GeorgWilhelm zu Zelle, einer der tapfersten Für-sten seiner Zeit, der so manchmahl für denKaiser Leopold focht, lernte, auf einer Reisenach Holland, die Mademoiselle d'Olbreuse

aus