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15 (1805)
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machte er es seiner Familie bekannt, undbald darauf (1725 am 4. Sept.) wurdeMaria Lescinska Ludwigs XV Gemahlin.

Die Regierung blieb aber noch immer inden Handen der Marquisin von Priö, undihrer Lieblinge Paris. Die Königin blosmit dem Wunsche, sich die Liebe ihres Ge-mahls zu erwerben, bcschasscigt, widmeteden Staatsgeschafften gar keine Aufmerksam-keit, und der König ließ, durch Jagd, Lust-barkeiten und Reisen zerstreut, den Her-zog von Bonrbon, und die Pris, regieren.Verhafte, Landesverweisungen, falsche An-klagen — nichts wurde gespart, wenn cSnur ihre Leidenschaften befriedigte. Zu die-sen gehörte vornehmlich die Habsucht. DieMarquise von Prie, und ihre Vertraute,die Paris, brauchten aber nicht allein fürihren Lupus, und für ihre Verschwendung,sehr vieles Geld; sie theilten auch unter dieHoflcute ihrer Parthey so viele und so reicheGeschenke aus, daß die Staatskasse ganzerschöpft wurde. Um sie wieder zu füllen,wollte man neue Auflagen von den Unter-thanen erpressen. Diese sollten den zoten

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