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15 (1805)
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bilden. Die übrigen französischen Prinzessin«nen liebten in eben diesem Geschmacke. Da«bey kamen sie fast jährlich, eben so össcnt«lich als eine Spertänzerin, in das Kind«bett. Die Damen thaten aber auch ihrerVerliebtheit so wenig Einhalt, daß sie dieHerren mit ihren Liebesantragen gleichsambestürmten. Zu diesen gehörte unter andernder berühmte Richelieu, um den sich sogarzwey-Damen duellirten.

Der Zeitgeist, der unter Ludwigs XIVRegierung sich so machtig entwickelte, leitetezwar schon zu dieser unmäßigen, unnatürli«chcn Ausübung der sinnlichen Wollust hin,und es war zwischen der Regierung desHerzogs »Regenten und seines Großvatersim Grunde kein andrer Unterschied, als daßdasjenige, was sonst im Verborgenen ge«schah, jetzt öffentlich getrieben wurde; aberder schändliche Dubois war doch gar zu sehrein eifriger Beförderer dieses Sittenverdcrb«nisses. Die Hauptrolle spielte dessen Mai«tresse la Tencin, die sich, als Nonne, vonihrem Bruder, dem Abbä und nachmahligenCardinal Tencin, in den Mutterstand ver«EallettiWkItg.i5rTH. M setzen