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15 (1805)
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Philipp V, der mit so unbarmherzigerStrenge den Abfall der Catalonicr bestrafthatte, verlohr um diese Zeit ( 1714 Febr.)seine erste Gemahlin, die Tochter des HerzogsVictor Amadcus von Savoyen, die sich dieLiebe der Spanier so sehr erwarb, daß sielange nach ihrem Tode, wenn sich PhilippsV zweyte Gemahlin sehen ließ, in den Aus«ruf ansbrachen:es lebe die Prinzessin vonSavoycn!" Ihre Nachfolgerin war (imSept.) die Prinzessin Elisabeth, die Toch-ter Eduards III, Herzogs von Parma.Den Unterhändler machte ein italienischerGeistlicher, Nahmens Aibcroni, der in Ge-sellschaft des Marschalls von Vcndome nachSpanien gekommen war. Der Abbate Giu-lio Alberoni war der Sohn eines Gärtners.Der Herzog von Parma, schickte ihn, alsseinen Abgeordneten, an den französischenObergcncral, den Herzog von Vendome,von dessen unachtungsvoller Behandlung einordentlicher Gesandter sich innig gekränktgefühlt hatte. Alberoni nahm es dem Her-zoge nicht übel, als er ihn an einem Orteempfieng, wo man Personen, denen manEhrerbietung schuldig ist, nicht zu empfangen

pflegt.