Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
410
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ihn richtet?. Er erkundigte sich näher nachihm. Man schilderte ihm denselben als einenabgehärteten Mann, der ans einer bloßenStrohdcckc schlafe, von seinen Bedienten keilncn Dienst annähme, mäßig, freygebig, vonseinen Vasallen angebetet, kurz einer von denwenigen polnischen Herren sey, die in dergegenwärtigen Zeit wirkliche Freunde besäßen.Karl erkannte in manchem dieser Züge sichselbst. „Stanislaus soll König werden,,,sagte er zum Primas. Dieser wendete alleMühe an, um ihn für den KrongroßfeldherrnLubomirskt zu gewinnen, dessen Sohn dieTochter der Frau Cardinalin hcyrathen sollte.„Aber was haben Sie denn,, sagte Karl end-lich zum Primas „an dem Lescynski auszu-setzen?,,— Er ist zu jung, Ew. Majestät! —„Er ist ungefähr in meinem Alter,,, ant-wortete Karl ganz trocken, ihm den Nük-ken zukehrend. Der Graf Horn reisetenun sogleich nach Warschau, und überbrachteder dasigcn Versammlung das ausdrücklicheVerlangen seines Monarchen, daß sie, inZeit von fünf Tagen, einen König, und zwarden Lescynski, wählen sollte. Am 7tcn Zul.langte Horn zu Warschau an, und auf den

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