3??
General Allart, gaben sich zwar alle Mühe,dem Angriffe der Schweden die nöthigen Maß-regeln entgegenzustellen; aber die Russen woll-ten den ausländischen Befehlshabern, vondenen sie sich vcrrathen glaubten, nicht gehor-chen; sie kehrten sogar die Waffen gegen ihredeutschen Camcradcn ; sie mordeten sogar einigederselben. Croy selbst befand sich so sehr inLebensgefahr, daß er, das unruhige Lagerverlassend, dem schwedischen Generale Steensbok sich ergab. Während der rechte Flügel,der unter Croy's Befehl stand, in Unordnunggcrathcn war, kämpfte der linke, vom Gc«neral Weid angeführte, so brav, daß sich dieSchweden, in Unordnung gebracht, zurückzie-hen mußten; es fehlte jedoch den russischenGeneralen an Erfahrung und Entschlossenheit,von ihrem Siege Vortheil zu ziehen. Sieverschanzten sich, während der Nacht, amUfer der Narowa, um von Karln, der kaumNoch 6oc>cz schlachtfähigc Leute zahlte, einenneuen Angriff abzuwarten, als ein Adjutantdes Fürsten Dolghoruky, des jetzigen Obergs-«crals, dem linken Flügel den Befehl brachte,den mir dem Könige von Schweden geschlosse-nen Vertrag, der das Gclpehrstrccken zur
Bs-