Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
366
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die Einziehung der veräusserten Krongütcr fest-gesetzt, aber durch die Ränke des Adels, dersie nicht wieder herausgeben wollte, immerhintertrieben worden. Indessen hatten, aufjedem Reichstage, die drey untersten Classender Ncichsstande auf die Beobachtung jenesSchlusses gedrungen, und jetzt war die Nvthdes Staates so groß, daß man die Vollzie-hung desselben nicht länger aufhalten durfte.Man schlug den geraden Weg der Justiz ein.Nun hörten nicht allein alle Grafschaften undBaroniecn auf; nun wurden nicht allein alleverausscrten Krongüter eingezogen; es wurdenauch alle Gnaden - und Jahrgelder, die über6oo Thalcr Kupfermünze betrugen , nicht fer-ner bezahlt. Dadurch bekam die Staatskassereiche Zuflüsse^, und dennoch waren sie zurBezahlung der Schulden nicht hinreichend.Die Ncichsstande beschlossen daher, (1681)daß alle vor dem Jahre (1675) gemachtenKronschulden vernichtet sepn sollcen. Durchdiese Anordnungen wurden aber viele adlicheFamilien in die traurigsten Umstände versetzt.Ganze Schaarcn von den Leuten, die dadurchunglücklich geworden waren, füllten die Stra-ßen von Stockholm, und drängten sich zu den

Thoren