Fortschritte. Die Oestreicher waren Key denSpaniern so verhaßt, daß diese, um denMiirtcn den Unterhalt zu entziehen, ihr Ge-treide verbrennten, und ihr Land zwischenSaragossa und Madrid in eine Wüste ver-wandelten. Die Armee von Philipp undVendomc war hingegen reichlich versorgt. Alssie sich (im Nov.) näherte, mußte sich Karl,schon des Mangels wegen, von Madrid weg-ziehen, und Philipp hatte zum zwcytcn Mahledie Freude, sich wieder im Besitze der Haupt-stadt zu sehen. Karl gieng wieder nach Ca-talonien. Der englische General Stanhopewurde (am 5ten Dcc.) mit 5000 Mann inVrihuega, am Jago, vom Vcudome, derüber den Fluß schwamm, unvcrmuthet einge-schlossen. Stahrembcrg wollte ihm zu Hülfekommen. Dieß veranlaßte (9tcn Dcc.) dasTreffen bey Villa viciosa. Philipp und Ven-domc hatten 12,000 Mann zu Fuß, und5000 zu Pferde, fast lauter ucue, ungeübteLeute; Stahrembcrg zählte 10,000 zu Fuß,und 2500 zu Pferde. Aber er brachte kaumdie Hälfte von denselben nach Catalonicn zu-rück , und die Engländer unter Stanhope
waren