Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
330
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Philipp, welcher der spanischen Monar-chie durchaus nicht entsagen wollte, hatte garnicht unrecht, auf den Besitz derselben zutrotzen. Der Herzog von Orleans, der Obersgcncral der Hülfstruppen seines Großvaters,eroberte für ihn eine Stadt nach der andern.Karl, der zwar, eben so wie Philipp, sichselbst bcy der Armee befand, bewies mehrStandhastigkcit, als Thätigkeit, und seineMinister und Generale machten ihm die Na-tion durch ihre Habsucht ungeneigt. Dage-gen hatte dem Philipp die Geburth des Prin-zen von Asturicn viele Große gewonnen. Siehatten ihn mit großen Summen beschenkt;sie hatten sogar ihr Silbergeschirr für ihneinschmclzcn lassen. Philipp machte, aufPortocarrcro's Rath bekannt, daß er in Zu-kunft nur Diener von echt spanischer Abkunftum sich haben wollte. Er wählte sich auchspanische Minister. Die Franzosen wurdendagegen an Philipps Hofe mit Kaltsinn be-handelt. Die spanischen Großen fühlten sichzu einem Monarchen, der ihrem National-stolze so glücklich schmeichelte, immer starkerhingezogen. Als er daher das Verlangen derAlliirtcn, die spanische Monarchie dem Erz-herzog