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Soldaten nöthig hatte, weil man sie, alsman sie hier nicht mehr brauchte, vor Toulonmarschieren ließ; weil man endlich sowohl inden Niederlanden, als in Deutschland, denFranzose» Armeen entgegenstellen mußte. Dortwollte (1706) Villeroy, dessen Befehle 8o,oaoMann gehorchten, die Krankung, die ihmEugen in Italien zugefügt hatte, durch glän-zende Thatcn wieder in Vergessenheit bringen.Weil die Verthcidigung der zu ausgedehntenVerschanzungen für Frankreich nachtheilig aus-gefallen war, so wollte Ludwig XIV seineFeinde im freycn Felde angreifen lassen, undVilleroy empficng daher von ihm den aus-drücklichen Befehl zur Schlacht. Aber Ville-roy führte (Vzstcn May>, die Erfahrung undKlugheit des Gegners Marlborough nicht ge-nug erwägend, diesen Befehl mit vieler Un-bchutsamkeit aus. In die Mitte seinerSchlachtordnung, bey dem Dorfe Ramilliesin Vrabant, stellte er neuangeworbene, nichtvollzählige und ungeübte Bataillone. DasGcpäcke befand sich zwischen den Linien derArmee. Der linke Flügel stand hinter einemMvraste. Villeroy ließ sich durch keine Vor-stellungen seiner einsichtsvollern Generale be-wegen.