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in aller Geschwindigkeit nach Ungern ziehen.Dieser war in seinen Unternehmungen anfangsziemlich glücklich; da ihn aber der Hof zuWien nicht genug verstärken konnte; da dieZahl der Mißvergnügten von einer Zeit zurandern größer wurde, so durften sie es wa-gen, ihre Streifereyen sogar bis in die Ge-gend von Wien fortzusetzen, und der Schre-cken, der sich darüber in der Kaiscrstadt ver-breitete, war äusserst lebhaft, bis endlich derGeneral Heister (1704 Jul.) bcy Raab einenSieg erfocht, der die Fortschritte der Empö-rer, wenigstens chuf einige Zeit, hemmte.Aber der kaiserliche Hof blieb, weil er zu-gleich von Franzosen und Bayern bedrängtwurde, doch noch immer in einer bcsorgniß-vollcn Verlegenheit. Daß der Herzog vonSavoycn auf seine Seite getreten war, brachtefür ihn noch keine große Wirkung hervor,weil dessen Militär von den Franzosen ent-waffnet worden war, weil sich fast das ganzeLand desselben in ihrer Gewalt befand. DochEugen, dem Leopold schon so viel zu dankenhatte, entwarf auch jetzt einen Plan, der denKaiser aus seiner bedrängten Lage am sicher-sten herausriß. Glücklicherweise stimmte der
Herzog