Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
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Hannover hatte schon die sichere Hoffnung,dareinst König von Großbritannien zu wer-den. Es krankte den eitcln Friedrich auf dasinnigste, als ihn, bey einer Zusammenkunstim Haag (1695) kein Armsessel gesetzt wurde.So reiste in ihm der feste Entschluß, auchsein Haupt mit der Kön'gskrone geziert zusehen. Unter den Landern, welche die Kur-fürsten von Brandenburg damahls besaßen,war das souveräne Herzogthum Prcussen das-jenige, dem die Rechte eines Königreichs amfüglichsten bepgelcgt werden konnten. Dochdie Unabhängigkeit dieses'Herzogthums warvon dem Kaiser noch nicht anerkannt worden.Auch schien, ohne Einwilligung des römischenKaisers, kein neues Mitglied in die Reiheder Könige eintreten zu dürfen. Mit demHofe zu Wien mußten also (1694) Unter-handlungen angesponnen werden. FriedrichsUnterhändler schlugen die sichersten Wege ein.Der Beichtvater des Kaisers, und die viel-gellenden Jesuiten, bekamen große Geschenke.Manche Million soll damahls von Berlinnach Wien gewandert seyn. Friedrichs Mi-nister fanden, den Grafen von Wartenbergausgenommen, den Aufwand, den diese Un-ter-