2O7
große Armee entgegenstellen konnte, so fühlteer doch bald die Überlegenheit von EugensGenerals-Talenten. Als er ihn (am l. Sept.),in seiner vortheilhaften Stellung bey Chiari,zwischen dem Lago di Garda und Tyrol, anszugreifen wagte, kostete es ihm gegen ZoooMann, und fast wäre der Vater von seinemSohne, dem Prinzen von Vaudemont, dersich bey den Oestreichern befand, gefangenworden. Villeroy, der, um dem einzucrndstendcn Ruhme schneller entgegen zu gehen,mit Extrapost reisetc, sah seine Hoffnung ebenso schnell getäuscht. Er hatte dieses Unglückvermeiden können. Catinat, der jetzt unterihm diente, und andre von seinen Generalen,hatten ihn auf die Schwierigkeiten vergebensaufmerksam gemacht. Catinat ließ sich denBefehl zu demselben dreymahl geben. „Wohlsan,, sagte Catinat, zu seinen Officicren sichwendend, „w>r muffen gehorchen!,, Catisnat, dem die Kränkung seines Ruhmes uncrsträglich war, suchte den Tod auf. Verwunsdet fuhr er dennoch fort, seine Generalsobsliegcnheitcn zu erfüllen, ordnete er, als Vtlsleroy seinen Degen eingesteckt hatte, denRückzug an. Hierauf eilte er aber auch
nach