Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
198
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«ige, der zum ersten Schauplatze dieser krie-gerischen Entscheidung Italien vorschlug, warder durch den Türkenkrieg so berühmte PrinzEugen, der erste kaiserliche Feldherr, welcherder französischen Uebcrlcgenheit das Gleichge-wicht hielt. Eugen war eigentlich von fran-zösischer Abkunft. Sein Vater, der GrafvonSoissons, königlicher General-Lieutenantder Armee, und Gouverneur von Champagne,hatte ihn mit Olympia Mancini, einer Nichtedes Cardinals Mazarini, gezeugt. Eugen(geb. i66z) mußte zwar griechisch und latei-nisch lernen, um dareinst eine Stelle unterden Prälaten einnehmen zu können; aber derkraftvolle Jüngling hatte hierzu so wenigNeigung, daß er vielmehr am liebsten vonSchlachten und Belagerungen hörte, daß ihmder Schall der Trompeten und Trommeln daslebhafteste Vergnügen gewahrte. Ludwig XIVverkennte den Jüngling so sehr, daß er ihnspotlweise den kleinen Abbe nennte, daß erihm ein Regiment, oder wenigstens eine be-trachtliche Officierstclle, abschlug. Eugen warzu stolz, um vor Günstliugcn und Maitressenzu kriechen. So reifte in ihm der Entschluß,als Freywilliger (168z) zur kaiserlichen Armee

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