zu haben. Doch Peters Verdienste, die ersich um dasselbe erwarb, wurden noch immervon manchem verkannt. Seine Veränderun-gen hatten für manche Große einen zu raschenGang, zumahl da er ihren alten Vorrechtendrohete. Aber der unternehmende, sich überalles hinwegsetzende Peter war ein Lieblingdes Volkes, dem er sich immer mit demWohle desselben bcschäfftigt zeigte. Ihn beydem Volke in Verdacht zu bringen, suchteman es, auf eine boshafte und rankevolleArt, auf den Vorzug, den er, wie man sagte,den Ketzern, den Ungläubigen, zugestand,aufmerksam zu machen. Man nennte denGordon einen papistischcn Priester, mansprach von einer papistischcn Kirche; manfand es bedenklich, daß Peter, der eine An-zahl junger Edclleute, hauptsächlich von leForts Regiment, nach Holland und Italienreisen ließ, so viele edle Jünglinge in daspäbstliche Gebieth schickte.
Peter befand sich an einem Abend (1697Febr.) zu Preobraschenskoe, in der Wohnungdes le Fort, in einer vermischten Gesellschaft,eben bey der Tafel, als sich zwey namenlose
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