büßte auf 20,000 Mann ein, und mußte dieBelagerung in eine bloße Einschließung ver»wandeln.
Peters Muth wurde über das Mißlingeneiner Unternehmung nicmahls niedergeschlagen.Er benutzte es vielmehr zur Verbesserung sei»uer Erfahrung, und so unternahm er dieBelagerung Assows zum zweytcn Mahl, besserals das erste Mahl ausgerüstet. Peter hattejetzt geschicktere Ingenieurs und Artilleristen.Sie waren ihn vom Kaiser Leopold, von demKurfürsten von Brandenburg, und von denGcneralstaatcn, geschickt worden, die, wäh»rcnd man in Ungern Krieg führte, die Tür»kcn am schwarzen Meere bcschäfftigt zu sehenwünschten. Um diesen aber die Gegenwehr?zu erschweren, mußte Peter seine Flotte ineinen furchtbarem Zustand zu versetzen suchen.Die Stadt Woronesch am Don gewahrte alleBequemlichkeiten zum Schiffbau. Die Wo»ronne, die sich etwa zwcy Meilen davon inden Don ergießt, war zwar nicht sehr breit,aber doch tief genug, um Schiffe von 70 Ka»uonen zu tragen. Ringsumher breiteten sichWälder mit hohen Eichen und Tannen aus.
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