Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
123
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biethen; ober der Mufti, der sich ohne Zwei-fel von französischem Einflüsse beherrschen'ließ,stimmte darinn so wenig mit dem Großwessirüberein, daß auch dieser sein Amt vcrlohr.Ihm folgte der kriegerische Bujukli Mustafa,der die Fehler des kaiserlichen Obergcncrals,des Duc de Croy, gnt zu benutzen wnsite.Dieser, der,. wahrend er sich dem Genüssedes Weins und Spiels leidenschaftlich über-ließ , seine Entwürfe zu künftigen Unterneh-mungen um so weniger geheim hielt, bela-gerte Belgrad 6 Wochen vergeblich. DerGroßwcssir bekam dadurch Zeit, einen bewun-dernswürdigen Marsch durch die Gebirge zumachen^ und die Stadt zu retten. Er be-hauptete sich aber dennoch nicht auf seinerStelle..

Schon die öftern Veränderungen, die inAnsehung des ersten Staatsbeamten der Pfortevorgicngen, bewiesen das schwankende undohnmächtige Negierungösystem derselben. Aberauch die Grosisultanc wechselten sehr oft. Ach-med II hatte (-695Jan.) Mustafall, einenSohn Mohamcds IV, zum Nachfolger, der,männlich entschlossen, aber doch von seiner

Mutter