Verwaltung der Staatseinkünfte. Die Tür«ken fochten jetzt überall mit Glück; aber derKaiser konnte auch, des französischen Kriegswegen, die Anstalten gegen die Pforte so we-nig mit Nachdruck betreiben, daß der Ober«fcldherr, der Prinz von Baden, erst in derMitte des Sommers (168? am i. Aug.) beyder Armee anlangte. Indessen hatte sich Tököliwieder in Siebenbürgen festgesetzt, waren dieOcstrcicher, durch den Großwessir selbst aus See-men herausgedrängt worden, mußten sie sichauch aus Bulgarien wieder herausziehen. DieUcbcrgabc von Belgrad, welches der Groß-wessir belagerte, beschleunigte (im Ott.) dasAuffliegen eines Pulvcrthurms, der einengroßen Theil der Stadt in einen Steinhau-fen verwandelte. In einem Herbst war alles,was die Oestrcicher den Türken entrissen hat-ten, von diesen wieder erobert. Soliman III,der dieses KriegSglück erlebte, starb (1691Zun.) ait der Wassersucht. Ihm folgte Ach-med II, der ihm in Ansehung der Geistes«kräste sehr ähnlich war, und, wahrend er sichzu Adrianopcl mit Versemachen und Musikbeschafftigtc, dem Großwessir die Leitung derStaatsgeschaffce ganz überließ.
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