Alle diese Siege Luyembourgs hatten aberdoch keine wichtigen Folgen, weil die Verei-nigten immer nicht völlig geschlagen wurden,weil Wilhelm sich immer gut zurückzog. DieVereinigten stellten im folgenden Jahre (1694)wieder ein Heer von 70,000 Mann zu Fuß,und 30,000 zu Pferde, auf. Die Franzosenzählten 20,000 weniger. Dennoch wagtendie Vereinigten keinen Angriff. Doch derglückliche Feldherr Luxembonrg starb im fol-genden Jahre (1695). Zn seine Stelle rückteder Marschall von Villersi, der seinem Vor-gänger an Generalstalcnten weit nachstand.Wilhelm III eroberte (im Sept.) das von16,000 Mann vcrthcidigtc Namur. Villeroiwurde freylich auch durch die Lage dieser Fe-stung abgehalten, ihr Hülfe zu leisten; dochwarf sich der thaligc, unternehmende, dienst-eifrige Bouffiers mit 7 Regimentern Drago-ner hinein. Um so größer war aber auchder Verlust an Mannschaft, als Namur sichergeben mußte. Villeroi beschäffrigte sich in-dessen mit der Bombardierung der großen undschönen Stadt Brüssel, um wegen der Ver-wüstungen, welche die Bomben der Englän-der und Holländer in französischen Häfen an-
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