Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
23
Einzelbild herunterladen
 

2Z

gleich zu unterhandeln. Aber er entzog sichwährend der Zeit das geringe Zutrauen, dasdie Nation noch zu ihm hatte, durch dieAcusserung, daß er die Katholiken jetzt nochfür seine einzigen Untcrthanen ansähe.

Der Prinz von Oranien versäumte in-dessen nichts, was den Muth des schwachenJacobs noch vollends niederschlagen konnte.Während daß er auf Jacobs völliger Aus-schließung vom Throne bestand, rückte er mitseiner Armee der Hauptstadt immer näher.Auch schlössen sich immer mehr Oerter undGroße an ihn an. Die fast allgemeine Stim-mung für eine Revolution beweiset schon derUmstand, daß eine Ballade, welche der Ka-tholiken und Jrländcr spottete, von jeder-mann gesungen wurde. Auch in Schottland,aus welchen die regulären Truppen heraus-gezogen wurden, äusserte man keine für Ja-cob günstigen Gesinnungen. Die Katholiken,und die Anhänger des stuartischen Hauses,mußten sich verbergen; die Kapelle im kö-niglichen Pallaste wurde geplündert. Jacob,der jetzt auf niemand sein Vertrauen zu setzenwagte, als auf diejenigen, die seine Gefahr

thcil-