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4 (1802)
Entstehung
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456
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nach der Art ihres Todes, äusserte er nichtdie geringste Betrübniß, setzte er das Geiagvielmehr mir alier Fröhlichkeit fort. Aberauch am folgenden Tage gab er nicht dengeringsten Beweis von Theilnahme, und eSschien ihm ganz gleichgültig, daß die Feindeder Mcssalina sich laut freuten, daß ihreKinder Thränen vergossen. Aber nichts beweisetseine Geistesstumpfheit, seine Vergessenheit,überzeugender, als daß er sich einige Tagehernach erkundigte, warum Messalina ihrengewöhnlichen Platz nicht einnähme? Dochdieß geschah nicht selten, daß er eine Person,die er am Tage zuvor hatte hinrichten lassen,zur Tafel, oder zum Spiele, einladen ließ.

Da er mit zwey Gemahlinnen unglücklichgewesen war, so that er ein Gelübde, nie-mahls wieder zu hcyrathcn ; allein seine herrsch-süchtige Nichte Agrippina, die Tochter seinesBruders Gcrmanicus, setzte, vom GünstlingPallas unterstützt, ihren Plan, die Gemahlindes Monarchen zu werden, glücklich durch.Ihre häufigen Besuche, die sie als Bluts-verwandte bey ihm ablegte, bothen ihr dieGelegenheit an, alle ihre weiblichen Erobe-

rungs-