durch ein zirkelstrmigcs Gebäude, sichschlössen. Zu dein letzten« Theile befandensich die Sitze für die Zuschauer; in jenemwar die eigentliche Bühne. Die römischenTheater waren so groß und so prächtig, daßsich die vorzüglichsten unserer Zeit gar nichtmit denselben vergleichen lassen. Auch sorgteman für die Bequemlichkeit der Zuschauerdurch Anstalten, die einen ausserordentlichenLuxus ankündigen. Man lirß, um die Lustzu erfrischen, Nebel von Wein und Wasser,mit Safran vermischt, durch Wasserkünstesich ausbreiten; man überzog das oben offeneTheater, um die brennenden Sonnenstrahlenabzuhalten, mit Sesgeltuch, oder wohl garmit kostbarer, mit pupurgcfarbrsr Leincwand.Dcnnoch war der Eintritt in die mit sogroßem Aufwands veranstalteten Schauspieleganz frey , weil der Staat die Bestreitungder Kosten übernahm. Daher standen dieSchauspiele auch unter der Aussicht derAedilen, welche diese Gelegenheit, sich dieGunst des PublicumS zu erwerben, sehr gutbenutzten, und in dem Bestreben, demselbenVergnügen zn machen, ordentlich wetteiferten.Dieses Publicum gab schon, so wie dasEalletti Wettg. 4r TH. Z um
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