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gerisch gesinnten Römern ein wirkliches Ver»gnügen gewähren, so mußte er den Tod,oder wenigstens Verwundungen, nach sich zie»hen, und oft hatte der nnwrlicgende Kämpferdie Schonung seines Lebens blos der Gnadeder Zuschauer zu danken.
' Als die Römer mit den Sitten der fei»«ern Griechen bekannter wurden, gewöhntensie sich an das edlere Vergnügen der Schau»spiclkunst, die sich auf dem Theater zeigt.Auch die ersten Schauspicker der Römer ka»inen, wie so manches andre, aus Hctruricn«,Ihre Schauspielkunst war noch äusserst einfacheSie bestand in einem von der Musik einerFlöte begleiteten pantomimischen Tanze. Diejungen Leute in Rom suchten demselben durchVerse, die sie hersagten, und durch Gebär»denspicl, das den Ausdruck der Verse erhöhe»te, mehr Lebhaftigkeit beyzulegen- DiesePosscNspielc verwandelte Livius Andronicus,ein griechischer Freygelassener (um 250) inSchauspiele, deren Handlungen einen gewisssen Plan hatten. Die bisherigen Possen»spiele fanden aber noch immer so viel Venfalk,daß man sie zu Nachspielen oder Intermezzo's
brauch»