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4 (1802)
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Musik brauchten sie vorzüglich auch bey ihrenSchauspielen, wo sie bald auf einer, baldauf zwey Tibien zugleich, blicßcn. Letzterewaren unten und oben miteinander verbunsden, und mit einem gemeinschaftlichen Mundssiücke versehen. Gegen das Ende der Ncpusblik, wo die Römer einen so leidcnschaftiischcn Geschmack an den Lebensfreuden fanden,genossen Musiker von besonderer Geschicklichskcic einer großen Achtung. Tigellius, einSardinier, hatte sich durch seine schöneStimme Cäsars Gunst ans eine so vorzüglicheArt erworben, daß ihn Cicero unter die Verstrauten desselben rechnete, und er ärgerte sichnicht wenig darüber, daß Tigellius der einszige von allen Günstlingen Cäsars war, derihm nicht seine Achtung und Ergebenheit beszeugte. Auch Horaz scheint über TigcllsGlück neidisch, oder wenigstens über dessenKünstlcrstolz unzufrieden gewesen zu seyn.Dieß beweiset mehr als eine Satyre, durchdie er sich an dem großen Sänger zu rächengesucht hat. Um eben diese Zeit lebte eineberühmte Sängerin, Nahmens Arbnscula,die ihren großen Künsilerstolz dadurch verrieth,daß sie, als sie vom Publicum einst ausges

zischt