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Der Freygelassene begab sich nun zuweilennach Tcrracina im Lande der Volscer, um sichim Tempel der Feronia einen Hut, als einZeichen der Freyheit, zu holen.
Der Luxus in Ansehung der Privatgebäusde fing sich bey den Römern ziemlich spätan. Noch um die Mitte des /ten Jahrhun-derts der Stadt Rom war die Pracht derPrivathäuscr sehr unbedeutend. Noch wenigJahre vor Sylla's tyrannischer Regierungbrauchte man in Rom gar keinen ausländi-sehen Marmor zu den Gebäuden, und einigemarmorne Säulen und Stufen, die vornehmeRömer an ihren Häusern anbringen ließen,zogen daher die Aufmerksamkeit des ganzenrömischen Publicums auf sich. Doch 20 bi§ZO Jahre hernach fand man es unbegreiflich,wie man über so etwas hatte erstaunen kön-nen. Man ließ nun Marmor aus allenTheilen der Erde, von allerley Farben,Flecken und Streifen, nach Rom kommen,und man brauchte ihn nicht blos zu Säulen,sondern auch zu Wänden, zu welchen andregemeine Steine gut genug gewesen wären.Marcus Seaurus schmückte das Theater, das
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