Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
270
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als ihr seine Entfernung gar nicht mehrzweifelhaft war, und als sie sich von ihrenvornehmsten Generalen verlassen sah, konntesie sich erst nach acht Tagen entschließen, denvorthcilhaften Anerbiethungen des OctaviusGehör zu geben, und seine Legionen verstärkenzu helfen.

AntoniuS und Cleopatra konnte nun mitaller Gewißheit daranfrcchncn, daß sie Octaviusbis nach Aegaptcn verfolgen würde. Sieschickten daher Gesandten an ihn; sie erbothensich zu Athen, oder an jedem andern Orte,der ihm gefallig wäre, im Privatstande znleben, und sie bathen sich das ägyptische Reichblos für die K-nder der Cleopatra aus. Dochdie lctztre bewicß sich gegen den AntoniuS,den sie dock in den Abgrund des Unglücksfortgerissen hatte, so treulos, daß sie mit demOctavius allein unterhandeln ließ, um sichvon ihm, auf Kosten des AntoniuS, vo«theilhafte Bedingungen zu verschaffen. IhreGesandten überreichten dem Octavius Krone,Scepter und Sessel von Gold. Octavius ließihr nicht nur zu seiner Freundschaft und Liebe,sondern auch zum fernern Besitze ihres Reiches,

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