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drangen, nach der Niederlage derselben, vonihren Anhängern gereiht, durch Syrien bisnach Kleinasien vor. Zwar trieb sie Ventidins,ein General des Antouins, nach vieler An«strcngung, wieder zurück (z8), aber Antoniusbeschloß dcmungeachret, in eigner Person gegensie zu Felde zu ziehen. Er verband sich indieser Absicht (z6) mit dem Könige Artavasdesvon Armenien, und suchte durch dessen Reich,lind durch Medien, in das Land der Parthereinzudringen; aber dieser Zug mißlang so sehr,daß er beynahe des Crassus Schicksal hatte.Dafür rächte er sich nun (zq.) an dem Arta«vasdes, der gegen ihn vcrratherisch gehandelthatte, und dieser wurde von den Händen derCleopatra getödtct, die ihren geliebten Triumvirbis an den Euphrat begleitete. AntoniuSschenkte ihr bey dieser Gelegenheit einigeLandstriche. Seine eigentliche GemahlinOetavia, die er von Griechenland wieder nachHause geschickt hatte, kämpfte indessen zu Rommit den unangenehmen Empfindungen, mitdenen sie Liebe und Eifersucht abwechselndquälten. Octavius und seine Freunde benutztendas Verfahren, das sich Antonius gegen dieseäusserst liebenswürdige Dame erlaubte, und
seine