Druckschrift 
4 (1802)
Entstehung
Seite
243
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gen. Nun erhob sich die unbarmherzigsteVerfolgung der Feinde desselben. Man ver-sprach denen, die einen derselben entdeckenoder tödten würden, große Belohnungen, undbcdrohete die, welche zu ihrer Rettung etwasbeytragen würden, mir dem Tode. Balddarauf waren die Straße» mit todten Kör-pern angefüllt, und die Köpfe der vornehm-sten Römer steckten auf dem Versammlungs-plahe auf Stangen. Geschrey und Entsetzenerfüllte jetzt die ganze Stadt. Unter denen,die nun (7. Dec.) hingerichtet wurden, warauch Cicero, nach dessen Tode Anronius ammeisten sich sehnte. Cicero, der sich damahlsauf seinem Landguthe zu Tusculum (Frascati)aufhielt, bestieg ein Schiff, das ihn zumBrutus, nach Macedonicn, bringen sollte;aber der alte, kränkliche Mann konnte dieSeeluft nicht vertragen. „Ich will" sagteer, „an das Ufer zurückkehrend, in meinemVaterlande sterben, das ich so manchmahlgerettet habe!" Er begab sich hierauf aufsein kleines formianisches Landguth, nicht weitvom Ufer. Indessen näherten sich diejenigen,die ihn ermorden sollten. Seine Leute weck-ten ihn daher aus dem Schlafe, und trüge»Q 2 ihn