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ihn zu dem Entschlüsse, ein neues Heer zusammeln.
Sowohl die Könige, als Lueullus bewarbensich jetzt um den Beystand des Königes Sinathro-kes von Parthien; da dieser aber wenigfreundschaftliche Gesinnungen für die Römerbewies, so machte Lueullus zu einem Zugenach dem Lande der Parther Anstalten.An der Ausführung desselben hinderte ihnaber eine Empörung seiner Armee. Oftficierc und Soldaten waren unzufrieden,weil ihnen Lueullus zu wenig Beute gestat-tete , oder weil er die Beute zu un-gleich theilte. Denn als er einst, wie sienicht fechten wollten, von einem Zelte zumandern gieng, und sie um Folgsamkeit bath,warfen sie ihm ihre leeren Beutel vor dieFüße, indem sie dabey sagten : da er beu demKriege allein gewonnen hatte, so möchte erauch allein fechten. An den ungünstigen Ge-sinnungen, welche vfficicre und Soldaten fürden Lueullus hegten, waren auch die heinili-chen Ranke des neidischen Pompcjus Ursache,der sich an die Stelle des Luculls zu schwin-gen wünschte. Während daß nun Lueullus mit
der