suche, es gilt die seit Jahrtausend bevorzugten Stände zu über-zeugen, daß die Zeit endlich gekommen, wo sie freiwillig einenTheil ihrer Vorrechte aufgeben müssen, ihre übermäßigen Vc-sitzthümer zu retten. Denn, indem Diejenigen nichts verlieren,die nichts zu verlieren haben, versteht sich von selbst, daß beietwa ausbrechcndcn Gefahren nur Die verlieren können, diezu verlieren haben, und die einfachste Klugheit also schon ge-biete, ein kleines Opfer nicht zu scheuen, das große Ganze sichzu erhalten. Was aber Klugheit, gebietet kategorisch auchReligion, Menschlichkeit, Vernunft. Und so wollen wir vcr-trauungsvoll der Zukunft entgegensehen, der Hoffnung uns hin-gebend, es sei endlich, endlich die Zeit kommen, wo die Men-schen den Gesetzen der Vernunft zu gehorsamen beginnen,und nicht langer der Peitsche der Nothwendigkeit nur Gehor-sam leisten, und was dasselbe, nicht länger von blinder Na-turgewalt blind sich beherrschen lassen.
Robert Peel aber wird, so hoffen wir, seine plebejischeAbkunft adelnd, nicht als Mencnius Agrippa zum Täu-schet des Volks sich selbst machen, sondern als Publicola, alsGründer der Volkswohlfahrt, die Nachcifcrung der Edeln spätlebender Geschlechter zu erwecken bemüht bleiben.