— 115 —
zwanzigsten Theil vom Ucbcrfluß ihres Einkommens, linddas soll nicht böses Blut machen?") —
Gehen wir weiter: Die so Gedrückten werden überdieszum Kriegsdienste angezogen, ihnen werden die Waffen in dieHände gegeben; wozu? Das Eigenthum zu vertheidigen! Wes-sen? Sie haben ja keins! Ja so, jener Millionäre! Die,wie von Abgaben frei, auch von allen persönlichen Dienstenfrei sich zu machen, sich berechtigt meinen. Dabei jedoch frei-lich den bedeutenden Umstand übersehen: daß Diejenigen, dieder Selbstvertheidigung sich einmal begeben, auch sich nichtvertheidigen können, gegen ihre Vertheidiger!! —
Zm eignen Interesse dieser Ueberreichcn also, und zwari n deren allerhöchstem, es gilt die Sicherstellung ihres Reich-thums, ja ihres Lebens, haben die Staaten Sorge zu tra-gen, daß Diejenigen, die mit ihrer produktiven Thätigkeit über-
°) Wie bizarr die Steuer-Verhältnisse besonders in England heraus-treten, mag nur Ein Beispiel zeigen. Der Malzaufschlag brachte 4827daselbst 3,340,000 L. St. Die Bieraccise incl. der Licenzen für den Aus-schaut aber, 4,825,000 L. St. Nun sind jedoch von dieser letztern Steuerdie Wohlhabender», welche ihren Bierbedarf vom Brauer unmittelbarEallonenwcise beziehe», völlig frei. Und so ist berechnet worden, daß ob-wohl die Wohlhabendem ungefähr ^ des gebrauten Biers verzehren, sie zuder dafür eingekommenen Steuer doch nur circa 943,000 L. St. oder ^beitrugen, wahrend die Aermern auf des Verbrauchs dieses so unent-behrlichen Getränks, 7,220,000, oder tz der ganzen Steuer aufbringen muß-ten. Mithin die arbeitenden Klassen den Büschel Malz, der damals roh 4 Schil-ling kostete, mit 11 Schilling, d. i. mit 175 Z Steuer-Aufschlag bezahle»mußten. Ungerechnet dessen, was diese Klassen an oirea 50,000 Bierschan-ker, für deren Erwerbs-Eewinn zu zahlen hatten, die blos für die Licenz desBierschanks jeder 20 8. St jährlich steuern wußten; wodurch den Aer-mern dies Getränk also um mindestens noch 2 Millionen L. St. verthencrtward. Achnliche Verhältnisse finden aber überall Statt. —
8°